Unsere ERNTE - DANK - ZEIT


Eine Woche, 19. Oktober bis 23. Oktober

 

Coronamaßnahmen veranlassten Frau Koll. Katrin Oswald und mich nach Ideen zu suchen, unseren Alltag zu unterbrechen, um nachzudenken, was uns bisher gut gelungen ist und wodurch wir uns beschenkt wissen, trotz der schwierigen, äußeren Umstände. Statt wie geplant mit der ganzen Schule in der Aula, feierten wir im Religionsunterricht mit jeder Klasse individuell. Wir machten uns Gedanken über die Geschichte „Eine verrückte Therapie“: 

 

Ein Mann fühlte sich seit Monaten hundeelend. Der Arzt konnte sehen, dass er völlig am Ende war. Seine Diagnose lautete: „Er leide an einer Krankheit, die zum Tode führt. Es gäbe allerdings ein sehr ungewöhnliches Mittel dagegen.“ Er verordnete ihm täglich 25 Pflaster zu nehmen und darauf „DANKE“ zu schreiben. Dann möge er Dinge und Gegenstände damit bekleben, wofür er glaubte, dankbar zu sein. Als er schließlich ein Pflaster auf die feuchte Schnauze seines Hundes kleben wollte, musste er herzhaft lachen – zum ersten Mal seit Jahren. Plötzlich fand er auch Dinge, die er nicht bekleben konnte: Das Lachen seiner Kinder, die Berührung seiner Frau, der Duft von frischem Brot…. Der Arzt erklärte ihn nach 2 Wochen für vollkommen geheilt. Darauf nahm der Mann das letzte Pflaster und klebte es dem Arzt auf die linke Brusttasche, dorthin, wo sein Herz für seine Patienten schlägt. „Danke“, sagte er! „Herr Doktor, danke! 

 

Wir fanden persönliche Dankesworte und formulierten Fürbitten, die auch unsere Patenkinder in Tansania einschlossen, vor allem aber unsere Familien. 

 

In den 4. Klassen beteten wir um die 7 Gaben des Heiligen Geistes: Rat, Stärke, Einsicht, Weisheit, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht (Jesaja 11,2), die in uns entfaltet werden wollen. Zum Beispiel, wenn es mir nicht leicht fällt, die Spuren Gottes im Alltag zu entdecken; wenn meine Gebete zu leeren Hülsen werden … dann bitte ich Gott um die Gabe der Frömmigkeit, damit ich in dem, was mir begegnet, Gott suche und entdecke und mein Leben vor ihm zur Sprache bringe. 

 

Wir lernten ein Gebärdengebet kennen und suchten zur Feier neben der Klasse auch andere  Wohlfühlorte auf wie den Musikraum und die Kirche. 

 

Mögen auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, immer wieder Zeit finden, um das Lichtbringende und Heilsame in Ihrem Leben zu entdecken. 

 

Ihre Religionslehrerin für den katholischen Unterricht 

 

Christa Gradwohl 

 

 

 

 

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